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Splendid Medien kein Kauf


02.04.2001
Der Anlegerbrief

Die Wertpapierspezialisten vom Anlegerbrief sind der Meinung, dass man die Aktien von Splendid Medien (WKN 727950) nicht haben muss, auch wenn Substanz vorhanden ist.

Das Unternehmen habe seinen Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2000 gegenüber dem Vorjahr um 40% auf 52,6 Mio. DM erhöht. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sei um 58% auf 36,6 Mio. DM gewachsen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe sich auf 1,3 Mio. DM belaufen, gegenüber 5,3 Mio. DM im Jahr 1999. Zurückzuführen sei dies auf den Rückgang der Lizenzumsätze im Inland. Die Abschreibungen auf Filmlizenzen, die im Wesentlichen die Differenz zwischen EBITDA und EBIT darstellen würden, seien gegenüber dem Vorjahr um 99% auf 34,1 Mio. DM gestiegen und würden vor allem aus hohen Abschreibungsbeträgen bei der Erstverwertung der Koproduktionen resultieren.


Das Filmvermögen der Splendid Medien AG habe im Jahr 2000 mit 167,1 Mio. DM einen Anteil von 84% an der Bilanzsumme erreicht. Gegenüber dem Vorjahr habe das Filmvermögen vor allem aufgrund von hohen Investitionen in Filmlizenzen und Copyrights um 77% zugenommen. Für das Geschäftsjahr 2001 seien sieben Kinostarts geplant, darunter der erst in der vergangenen Woche vierfach mit dem "Oscar" prämierte Thriller "Traffic – Die Macht des Kartells" mit Michael Douglas und Gattin Catherine Zeta-Jones.

Weiterhin wolle Splendid Lizenzverkäufe der Spielfilm-Koproduktionen an europäische Filmlizenzhändler sowie Verkäufe der koproduzierten TV-Filme an Fernsehstationen weltweit vornehmen.

Sicher verstehe Splendid-Chef Klein sein Geschäft und richte sein Unternehmen auf Sicherheit und Internationalisierung aus. Dabei würden sich seine Erfahrung von 25 Jahren in der Branche auszahlen. Klein produziere in Hollywood mit Top-Stars, darunter auch u.a. Leonardo DiCaprio oder Jodie Forster, die auf der Payroll des Produktionsunternehmens IEG stehen würden, an dem Splendid 49% halte. Doch auch bei Splendid zeige sich die große Abhängigkeit des Geschäfts von großen Kassenreißern. Das jedenfalls mache das Filmgeschäft auch weiterhin unberechenbar.



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